So das Gericht in seinem Beschluss vom 7. Oktober 2025 (Az.: VI ZR 297/24) in einem Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren. Das Gericht führt zur Begründung aus:
„…Der Sache kommt insbesondere nicht deshalb grundsätzliche Bedeutung zu, weil eine Vorabentscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union geboten wäre. Die Beschwerde legt schon nicht ausreichend dar, inwiefern die von ihr aufgeworfenen Fragen in der Rechtsprechung des Gerichtshofs ungeklärt und auch nicht ohne Weiteres klar zu beantworten wären. Sie setzt sich insbesondere nicht mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs auseinander, nach der Arbeitnehmer des Verantwortlichen diesem „unterstellte Personen“ im Sinne von Art. 29 DSGVO sind (EuGH, Urteile vom 11. April 2024 – C-741/21, VersR 2024, 1147 Rn. 47-53 – juris GmbH; vom 22. Juni 2023 – C-579/21, NJW 2023, 2555 Rn. 72, 73 – Pankki S), weshalb sie in der Regel nicht selbst als „Verantwortliche“ im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO angesehen werden können (vgl. hierzu Jóri in Spiecker gen. Döhmann u.a., General Data Protection Regulation, 2023, GDPR Art. 4 (7) Rn. 7; Petri/Stief in Simitis u.a., Datenschutzrecht, 2. Aufl., DSGVO Art. 4 Nr. 7 Rn. 15, 17; Hartung in Kühling/Buchner, DS-GVO BDSG, 4. Aufl., DS-GVO Art. 4 Nr. 7 Rn. 9; Gola in Gola/Heckmann, Datenschutz-Grundverordnung – Bundesdatenschutzgesetz, 3. Aufl., DS-GVO Art. 4 Rn. 63; European Data Protection Board – edpb, Leitlinien 07/2020 zu den Begriffen „Verantwortlicher“ und „Auftragsverarbeiter“ in der DSGVO, Version 2.0, Rn. 18 f.)…“
