So das Gericht in seinem Beschluss vom 3. September 2026 (Az.: ZB 104/25) im Rahmen einer Entscheidung zu einer Rechtsbeschwerde, die sich gegen eine Entscheidung des Bundespatentgerichts richtete. Das Gericht führt in den Entscheidungsgründen unter anderem aus:
„…Das Bundespatentgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass für die Beurteilung der grafischen Darstellbarkeit der angegriffenen Marke ihre im Register eingetragene Gestaltung maßgeblich ist und nicht ihre Gestaltung in den Anmeldeunterlagen (zum Löschungsverfahren vgl. BGH, Beschluss vom 12. August 2004 – I ZB 19/01, GRUR 2005, 158 [juris Rn. 15] = WRP 2005, 211 – Stabtaschenlampe „MAGLITE“; BeckOK.Markenrecht/Schödel aaO § 50 MarkenG Rn. 4; Miosga in Ströbele/Hacker/Thiering aaO § 50 Rn. 7; zum Widerspruchsverfahren vgl. BGH, Beschluss vom 11. Mai 2006 – I ZB 28/04, BGHZ 167, 322 [juris Rn. 17] – Malteserkreuz; zum Verletzungsprozess vgl. BGH, Urteil vom 7. Oktober 2004 – I ZR 91/02, GRUR 2005, 427 [juris Rn. 15] = WRP 2005, 616 – Lila-Schokolade; Urteil vom 22. September 2005 – I ZR 188/02, BGHZ 164, 139 [juris Rn. 24 bis 26] – Dentale Abformmasse). Stellte man bei Abweichungen auf die Anmeldung ab, wären die Wirtschaftsteilnehmer gehindert, sich anhand des öffentlichen Registers über den Schutzgegenstand und -bereich der eingetragenen Marken abschließend zu unterrichten (vgl. BGHZ 164, 139 [juris Rn. 26] – Dentale Abformmasse)…“







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